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Geld regiert die Welt - stimmt das?
Geld hat seinen wirklichen Sinn, denn immer nur Hühner gegen Äpfel oder gegen Handys tauschen ist mühselig :-). Ursprünglich waren die Geldsysteme goldgedeckt. Dadurch konnte sich jeder auf den Tauschwert verlassen.
Doch die Zeiten änderten sich. Aus der goldgedeckten Währung wurde ein "Schein"-Geld. Durch die enormen Kosten des Vietnamkrieges, wurde im Jahre 1971 eine große Dollarmenge in Umlauf gebracht. Die Goldreserven der USA reichten nicht mehr aus, um die im Ausland befindlichen Dollars in Gold einzulösen. So verschwand von der Dollarnote die Aufschrift "Goldgedeckt" - und wurde gegen den Schriftzug: " Vertrauen in Gott" ausgetauscht.
Das grosse Dollardrucken begann. Jede US Regierung konnte nur durch eine Erhöhung der Dollarumlaufmenge ihre Ausgaben bestreiten - ähnlich wie unsere Bundesregierung.
Endloses Wachstum ist möglich, solange man eine Druckerpresse besitzt.
Stell Dir folgende Situation vor:
Du erbst von einem alten Verwandten 2 Kisten. Du hast, weil Du Lieblingsneffe warst, als Erster die Gelegenheit, Deine Wahl zu treffen. Nimmst Du die 1. Kiste, die mit Gold gefüllt ist oder die 2. Kiste, welche mit Geld gefüllt ist, das damals gültig war? Wie würdest Du Dich entscheiden und welche Kiste überlässt Du der buckligen Verwandtschaft?
Wenn ich mir eine persönliche Anmerkung erlauben darf: In der deutschen Sprache tritt das Wort "Schein" nur im Verhältnis auf, dass ein Wert gezeigt werden soll, der real nicht existiert. So kann man beliebig viel Papier drucken, um es zu Scheingeld zu verwandeln. In der Inflation vor dem 2.Weltkrieg durfte man mit Milliarden Reichsmarkt sein Brot bezahlen. Scheingeld/Geldscheine sind beliebig reproduzierbar- Gold dagegen nicht, da die Jahresförderung von Gold ca. 2300 t nicht überschritten werden kann.
Warum überall Geld fehlt "Gib mir die Welt plus 5 Prozent". Die Geschichte vom Goldschmied Fabian. 50 aufschlussreiche Minuten über den grundlegenden Fehler in unserem Geldsystem und das grundlegende Geheimnis des Banken- und Geldwesens.

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